Škoda Kreisel RE-X1 bei der Hartbergerland Rallye nicht am Start:

Neue Interpretation des Reglements macht Antreten unmöglich.


Mitten in den Vorbereitungen auf die am Wochenende stattfindenden Hartbergerland Rallye, dem dritten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft, ereilte das Team von Kreisel Electric eine Nachricht, die ein Antreten in der Steiermark unmöglich macht.


 

Denn anders als ursprünglich festgelegt und im Gegensatz zur Rallye Weiz, bei der Raimund Baumschlager sensationell Platz drei holte, ist nun, laut Sportkommissariat, ein Aufladen der Batterien des ŠKODA Kreisel RE-X1 während des Regrouping und im Parc fermé untersagt. Eine Auslegung des Reglements, die für das Team völlig unerwartet kommt, wurden doch die Parameter für die Teilnahme des weltweit ersten, vollelektrischen Rallyeautos mit nationaler Homologation, vor Saisonbeginn von der Sportbehörde festgelegt. Und diese beinhalteten auch die Möglichkeit des Ladens an vorgegebenen Ladepunkten. Weil es in der Kürze der Zeit unmöglich ist, auf die neuen Begebenheiten zu reagieren, ist ein Start des ŠKODA Kreisel RE-X1 bei der Hartbergerland Rallye nicht möglich. Nicht zuletzt aufgrund des hohen internationalen Interesses wird das Team des ŠKODA Kreisel RE-X1 die Test- und Evaluierungsphase weiter vorantreiben und die verloren gegangen Wertungskilometer aus der ÖRM kompensieren können.

 

Philipp Kreisel (Geschäftsführer Kreisel Electric) :


„Oberste Prämisse hat für uns die Weiterentwicklung unserer Technologie. Dies funktioniert ohne Frage am besten unter realistischen Rahmenbedingungen und an der Teilnahme am Wettbewerb. Wir sind daher mehr als Happy über die gewonnenen Daten der Rallye Weiz und hätten uns schon sehr gefreut, diese bei der OMB Hartbergerland Rallye zu bestätigen. Die nun geänderten Voraussetzungen, ändern natürlich auch unsere Ausgangsbasis. Wir möchten dieses Thema auf sachlicher Basis in ruhigem Umfeld mit allen Beteiligten der AMF und der Rallyekommission nach der OBM Hartbergerland Rallye behandeln. Um aus besagten Gründen nicht gleich mit negativen Vorzeichen zur Rallye anreisen zu müssen, werden wir unsere Nennung in Hartberg zurückziehen und auf eine Teilnahme verzichten“



Raimund Baumschlager:
 

„Nachdem die Premiere in Weiz so gut geklappt hat, bin ich natürlich maßlos enttäuscht, dass wir jetzt nicht am Start stehen können! Am meisten tut es mir aber für die Rallye Fans und auch für das Veranstalter-Team rund um Willi Stengg leid, denn der ŠKODA Kreisel RE-X1 war in Weiz die Attraktion schlechthin und ich weiß, dass sich auch am kommenden Wochenende viele auf unseren Boliden gefreut haben.“



Fotos: Harald Illmer

 


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