Kroatien-Hattrick für Armin Kremer:

Die schnellen und anspruchsvollen Asphaltstrecken rund um Zagreb scheinen Armin und Ella Kremer besonders gut zu liegen. Zum dritten Mal in Folge gewinnt das Vater-Tochter-Duo die WRC Masters Cup-Wertung der Rallye Kroatien.
 


Die Rallye Kroatien wurde auch in diesem Jahr ihrem Ruf gerecht. Ständig wechselnde Grip-Verhältnisse, mal enge und mal weite Abschnitte, dazu zahlreiche Kuppen, die ein großes Herz verlangen. Alles Dinge, mit denen Armin und Ella Kremer offenbar bestens zurechtkommen, denn erneut sind sie das Maß der Dinge im WRC Masters Cup. 

 


Nach einer beeindruckenden und fehlerfreien Fahrt können die Mecklenburger im Škoda Fabia RS Rally2 die Konkurrenz deutlich in die Schranken verweisen und gewinnen mit über elf Minuten Vorsprung. 

 


„Das ist natürlich ein hervorragender Einstieg in die Saison“, freut sich Armin Kremer über den Sieg. „Wir wollen in diesem Jahr den Titel holen und das war der erste kleine Schritt, um unser großes Ziel zu erreichen.“

 


Von Beginn an hatte wechselhaftes Wetter die Bedingungen noch einmal verschärft, doch Armin Kremer konnte von seiner langjährigen Erfahrung profitieren und teilte sich das Tempo klug ein. „Wir haben keinerlei Aha-Erlebnisse gehabt und sind zu keinem Zeitpunkt ans Limit gegangen, sondern kontrolliert schnell gefahren. Das heißt, wir können bei Bedarf auch noch nachlegen“, erklärte der 55-jährige, der an diesem Wochenende trotz einer denkbar kurzen Vorbereitungszeit zu den neun schnellsten Fahrern in der WRC2 zählte und auch hier ein deutliches Ausrufzeichen setzte.

 


„Man kann es schnell auf einen Punkt bringen: das war ein perfektes Wochenende“, freute sich Beifahrerin Ella Kremer. „Das gesamte Einsatzteam von BRR hat eine super Arbeit geleistet und das Auto funktionierte perfekt. Wir freuen uns schon jetzt auf die Rallye Sardinien.“

 


Auch wenn man mit Sardinien vor allem Sonne, Strand und Urlaub verbindet, so gilt der dortige WM-Lauf (30.05. bis 02.06.) als einer der anspruchsvollsten überhaupt. Auf den materialmordenden Schotterpfaden ist erneut eine clevere Fahrweise gefragt. „Unser erster Saisonsieg stimmt uns sehr positiv“, meinte Armin Kremer. „Jetzt gilt es, auf Sardinien diesen Trend fortzusetzen.“



Text: Armin kremer Rallying
Fotos: Honza Fronek


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