„Drei, zwei, eins … meiner!“ beim DRM-Titel für Dominik Dinkel?

Geht es nach dem 25-jährigen Oberfranken, dann ist das Fragezeichen am Ende der Überschrift klar durch ein Ausrufezeichen zu ersetzen. Dank der frühen Zusagen seiner langjährigen Förderer ist das Programm des Brose Motorsport Rallye Teams für 2018 bis auf wenige Details bereits fixiert. Der Kernpunkt darin ist erneut die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) mit ihren acht Veranstaltungen. Nach Rang drei 2016 im Skoda Fabia S2000 und dem mit der Vizemeisterschaft abgeschlossenen R5-Lehrjahr 2017 ist nun der DRM-Titel ganz fest im Visier der Brose Mannschaft.


Die Voraussetzungen zum Erreichen dieses Ziels sind bestens. Denn ab Mitte der letzten Saison stieg die Leistungskurve von Dominik Dinkel und Christina Kohl (30, Tiefenbach bei Passau) nochmals deutlich an, wie die Gesamtsiege bei der Niedersachsen- und der top besetzten 3-Städte-Rallye eindeutig beweisen. „Das bedeutet eine Extraportion Selbstvertrauen für den Start ins neue Jahr, in dem es praktisch keine Veränderungen bei der Aufstellung gibt. Christina Kohl, mit der die Zusammenarbeit perfekt klappt, bleibt als Copilotin an Bord. Meine Unterstützer, allen voran Michael Stoschek und Brose, glauben fest an uns und unsere Chancen auf den Gewinn der DRM. Der Brose Skoda Fabia R5 wird auch 2018 von Raimund Baumschlager und seiner bewährten BRR-Truppe eingesetzt und betreut. Das gibt Rückhalt und Sicherheit“ erklärt Dominik Dinkel.

 

Testtage und mehrere weitere internationale Rallyeeinsätze komplettieren 2018 das Programm des Brose Rallyeteams. Diese dienen zwei Zwecken: Zum einen sollen dabei weitere Erfahrungen gesammelt und ohne Erfolgszwang zusätzlicher Feinschliff an Dingen wie Fahrstil und Aufschrieb betrieben werden. Zum anderen gilt es, in den längeren Pausen zwischen einzelnen DRM-Läufen Fahrgefühl und Routine aufrecht zu erhalten. Dazu würde sich zum Beispiel die Lavanttal Rallye am 6./7. April anbieten. Außerdem wird vor allem nach terminlich passenden Schotterevents gesucht, um auch auf losem Geläuf zu üben und noch besser zu werden.

 

Langeweile wird also beim Brose Rallyeteam auch ohne neue Eckdaten nicht aufkommen. Halt, eine Änderung wird es doch geben: Nach der Sachsen Rallye wird auf den Fabia Seitenscheiben nicht mehr „Christina Kohl“ stehen, sondern der dann neue Familienname „Fürst“. Negative Auswirkungen auf den Speed der Brose Mannschaft sind dadurch nicht zu befürchten – eher wird wohl das Gegenteil eintreten.


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