Armin Kremer: Schrecksekunde vor dem Sieg!

Dass die Rallye Sardinien ein hartes Stück Arbeit werden würde, war Armin und Ella Kremer bereits vor dem Abflug klar. Auf der größten Mittelmeerinsel erlebten die beiden Mecklenburger alles, was den Rallyesport ausmacht. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt.



Aller guten Dinge sind drei! Nachdem die letzten beiden Ausgaben der Rallye Sardinien für Armin Kremer alles andere als wunschgemäß abliefen, feiert der Ex-Europameister in diesem Jahr einen fulminanten Sieg in der WRC Master-Cup-Wertung. Zusammen mit Tochter und Beifahrerin Ella distanzierte Armin Kremer die Konkurrenz um mehr als 4:33 Minuten.


 

Auf den materialmordenden Schotterpisten und bei hochsommerlicher Hitze war ein kluges Köpfchen gefragt. „Die Rallye Sardinien wurde ihrem Ruf erneut gerecht und wir haben das richtige Tempo und das nötige Vertrauen gefunden“, freute sich Armin Kremer über den gelungenen Auftritt. 

 

Selbst ein kleiner Fehler im Finale konnte ihn nicht mehr stoppen. „In einem Notausgang haben wir einen Strohballen touchiert und dabei den Kühler leicht beschädigt. Aber Glück im Unglück: Wir konnten Leck selbst reparieren und ins Ziel fahren.“

 

 

Erstmals wurde die Rallye Sardinien in einem kompakteren Format mit ‚nur‘ 245 Wertungskilometern ausgetragen, das bedeutete auch für die Beifahrer eine neue Herausforderung. Eine Aufgabe, die Ella Kremer ebenfalls mit Bravour bewältigte und ihren Vater zum Erfolg lotste. 


 

„Endlich hat es geklappt und wir konnten nahtlos an unseren Erfolg in Kroatien anknüpfen“, freute sie sich. „Es war eine anspruchsvolle Rallye, aber die harten Schotter-Prüfungen haben uns viel Freude bereitet. Obwohl die rauen Strecken auch das Material extrem fordern, lief unser Skoda Fabia Rally2 ohne Probleme. Deshalb noch ein dickes Lob an unser Einsatzteam BRR.“



Fotos: Honza Fronek


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