Michael Lengauer schlägt ein neues Kapitel auf: Premiere im Citroën C3 Rally2 bei der Judenburg Rallye!
Für Michael Lengauer und Co-Pilot Jürgen Rausch beginnt bei der Judenburg Rallye ein neues Kapitel. Erstmals wird das Duo mit einem Citroën C3 Rally2 an den Start gehen und damit einen neuen Weg in seiner bisherigen Rallyekarriere einschlagen.
Möglich wird dieser Schritt durch das Vertrauen bestehender und neuer Partner. Mit Spoticar stößt dabei die europaweite Gebrauchtwagenplattform des Stellantis-Konzerns zum Projekt. Das Fahrzeug stammt von E&S Motors aus Oberösterreich. Gemeinsam mit Baumschlager Rallye Racing, mit denen Michael Lengauer seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, fiel auch die Entscheidung für das neue Citroën-Projekt. Die technische Betreuung des Fahrzeugs liegt weiterhin in den Händen des erfolgreichsten Rallyeteams Österreichs.
Erste Kilometer im neuen Auto konnte Lengauer bereits absolvieren. Die Gelegenheit dazu ergab sich kurz nach einer Operation von Raimund Baumschlager. Erstmals übernahm der Oberösterreicher dabei Testarbeit für Baumschlager Rallye Racing und sammelte so seine ersten Erfahrungen im Citroën C3 Rally2.
„Dass sich diese Möglichkeit nun ergeben hat, freut mich enorm. So ein Paket ist alles andere als selbstverständlich. Umso dankbarer bin ich unseren Partnern und allen Beteiligten“, sagt Lengauer.
Mit dem Wechsel auf den Citroën C3 Rally2 beginnt für Lengauer nicht nur sportlich ein neues Kapitel. Gemeinsam mit bestehenden Unterstützern wie Interwetten, GT Gerätetechnik, Barbaric und weiteren Partnern konnte dadurch ein Paket geschnürt werden, das diese Möglichkeiten eröffnet.
Die Geschwindigkeit, die der Mühlviertler in dieser Saison gezeigt hat, kam nicht von ungefähr. Über die einzelnen Einsätze hinweg wurde Schritt für Schritt daran gearbeitet, den Rückstand zur Spitze – besonders auf Asphalt – zu verkleinern. Dass diese Entwicklung gelungen ist, zeigte sich in den ersten Saisonläufen. Die erste Saisonhälfte machte aber auch klar, wie komplex der Weg nach vorne tatsächlich ist. Manche Erfahrungen lassen sich nicht überspringen – man muss sie sich auf der Sonderprüfung selbst erarbeiten.
Mit dem Wechsel vom Škoda Fabia auf den Citroën C3 Rally2 beginnt gleichzeitig ein neuer Lernprozess.
„Mit dem Fabia wussten wir sehr genau, welche Richtung die richtige ist. Beim Citroën beginnt vieles wieder bei null. Man fängt wieder an, die Zusammenhänge zu verstehen. Genau das macht die Aufgabe spannend“, so Lengauer.
Die Judenburg Rallye selbst ist für Lengauer ebenfalls Neuland. Neben dem neuen Auto wartet also auch eine neue Veranstaltung auf das Team.
Auch Raimund Baumschlager freut sich auf die neuen Aufgaben und bedankten sich bei E&S und allen Sponsoren für das Vertrauen in dieses neue Projekt.
Die Situation in der Meisterschaft hat bereits eine gewisse Richtung eingeschlagen. Gemeinsam mit Baumschlager Rallye Racing richtet sich der Fokus im Lager von Michael Lengauer dennoch bewusst auf die eigenen Aufgaben. Das neue Fahrzeug verstehen, Erfahrungen sammeln und das Potenzial des Citroën-Pakets Schritt für Schritt ausschöpfen.
Fotos: Harald Illmer, Daniel Fessl
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