Baumschlager / Zeltner: „Schwerhörig“ zu Platz 5 im Murtal!

Probleme mit dem Intercom-System im Škoda Fabia RS Rally2 sorgten für Verständnisprobleme im Cockpit des 14fachen Staatsmeisters. Mit Platz fünf beim Rallye-Comeback im Murtal gab es jedoch ein versöhnliches Ende.


„Wir sind eigentlich hoch motiviert zur ersten Sonderprüfung am Red Bull Ring gefahren. Kurz vor dem Start stellten wir jedoch fest, dass wir uns gegenseitig nicht hörten. Thomas und ich mussten improvisieren. Erst im Servicepark nach der zweiten Sonderprüfung konnte der Fehler gefunden und repariert werden. Die Zeiten waren trotzdem halbwegs ok, aber wertvolle Sekunden und Motivation haben wir dabei natürlich verloren. Sonst lief der erste Tag und auch der Samstag-Vormittag ohne Probleme.“


Der Wetterumschwung am Samstag-Nachmittag sorgte dann aber nochmal für äußerst anspruchsvolle Bedingungen: „Besonders der zweite Durchgang in Möderbrugg hatte es in sich, als wir in ein heftiges Gewitter kamen. Aquaplaning und äußerst schlechte Sicht inbegriffen. Da gab es natürlich heikle Momente. Ich bin mit dem fünften Platz am Ende sehr zufrieden.“ resümierte der Rosenauer.


Das angepeilte Ziel einer weiteren Podiumsplatzierung eines BRR-Piloten konnte Julian Wagner mit P3 erreichen: „Umso mehr freut es mich, dass Julian trotz seiner Magenprobleme durchgekämpft hat und abermals eine Podiumsplatzierung erreichen konnte.“



Albert von Thurn und Taxis musste die ET König Murtal Rallye nach starken Rückenschmerzen aufgrund eines Schlages in einer Kompression auf P4 liegend vorzeitig beenden: „Schade um Albert, er zeigte bis zu seinem Ausfall abermals eine extrem starke Leistung. Zum Glück ist nichts gebrochen. Eigentlich waren wir diesmal ein Krankenteam, den neben Julian und Albert war auch ich in den letzten Tagen angeschlagen und hatte mit Übelkeit zu kämpfen.“

 

Dreizehn lange Jahre pausierte der Rallyesport im Murtal. Mit der ET KÖNIG Murtal Rallye am vergangenen Wochenende gelang nun das erfolgreiche Comeback der Traditionsveranstaltung. Auch Raimund Baumschlager zollte den Veranstaltern Respekt: “Gratulation an das Veranstalterteam rund um Willi Stengg und Peter Hopf – es war eine wirklich anspruchsvolle Rallye und wir haben mit Freude die vielen Zuseher an den Sonderprüfungen und besonders auch im weitläufigen Servicepark im Fahrsicherheitszentrum in Fohnsdorf gesehen. Die Sonderprüfungen am Red Bull Ring waren etwas Besonderes und sorgten mit der Sprungkuppe für spektakuläre Bilder.“

 

Fotos/Text: Harald Illmer


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