Sukzessive Steigerung wurde belohnt:

Bei der Skoda Rallye Liezen zündete Christian Schuberth-Mrlik vor einem Jahr zum ersten Mal den BRR Skoda Fabia R5 - seither fuhr „Mr. Lik“ lediglich zwei Schotter-Rallyes mit dem neuen Arbeitsgerät. So musste das Vertrauen auf Asphalt erst langsam wieder zurückgefunden werden - was auch gelang. Die umsichtige, sich stetig steigernde Fahrweise wurde mit Platz acht im hochkrätigen Feld belohnt.


Bei der Skoda Rallye Liezen war es genau ein Jahr her, dass Christian Schuberth-Mrlik zum ersten Mal einen von Baumschlager Rallye Racing eingesetzten Skoda Fabia R5 pilotierte, am exakt gleichen Ort also - seit der Skoda Rallye Liezen 2016 fuhr der Waldviertler lediglich zwei weitere Läufe mit dem R5-Boliden: Die Waldviertel-Rallye 2016, bei der er mit Teamchef Raimund Baumschlager ein herzhaftes Match um den Sieg ausfechten und schließlich Platz zwei belegen konnte und bei der Schneebergland-Rallye 2017, bei der er ebenfalls eine Siegchance hatte, diese aber auf der letzten Prüfung verlor, nachdem er beim Angriff auf Leader Niki Mayr-Melnhof alles auf eine Karte setzte.

 

Bei der Skoda Rallye Liezen 2017 kam „Mister Lik“ freilich nicht in Podiumsnähe - der Hintergrund ist jedoch leicht erklärt: Im Gegensatz zu den Schotter-Rallyes im Waldviertel und im Schneebergland wird in Liezen auf Asphalt gefahren - Schuberth-Mrlik bevorzugt zum einen den losen Untergrund, zum anderen jedoch war sein letzter Asphalt-Einsatz eben das eingangs erwähnte R5-Debüt vor einem Jahr. Hinzu kommt natürlich noch das national und international hochkarätige Starterfeld bei der Heimrallye von Skoda...


“Vertrauen langsam gesteigert“

Christian Schuberth-Mrlik gibt aber auch ganz offen zu: „Nach dieser langen Abstinenz auf Asphalt war es sehr schwierig, meine Ziele umzusetzen - denn am Beginn war da eine gewisse Unsicherheit aufgrund von fehlender Erfahrung. Vielleicht mag es von außen betrachtet simpel und logisch erscheinen - aber wenn der letzte Asphalt-Einsatz ein volles Jahr zurückliegt, musst du das Vertrauen in die Technik und in die Reifen erst wieder langsam aufbauen. Das ist mir auch gelungen: Ich konnte mich steigern und das Gefühl wurde mit jedem weiteren Kilometer immer besser. Daher bin ich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Rallye und auch mit unserer Platzierung.“


Schließlich konnten Christian und seine Copilotin Jasmin Kramer die selektive Skoda Rallye Liezen auf Platz acht abschließen - als drittbestes Skoda Fabia R5-Duo hinter dem „rasenden Veranstalter“ Andreas Aigner und dem deutschen Jungtalent Dominik Dinkel. Für Schuberth-Mrlik sei jedoch schon im Vorfeld der Rallye „keine Platzierung im Vordergrund gestanden“, wichtig sei vielmehr gewesen, dass „wir den Skoda Fabia R5 ohne Kratzer ins Ziel bringen und dabei trotzdem flott unterwegs sind“.

 

“Logistische Meisterleistung“

Das ist dem Duo Schuberth-Mrlik/Kramer dann auch gelungen - der vom Concord Card Casino unterstützte, für dessen Charity-Aktion „Poker mit Herz“ werbende Niederösterreicher fühlt sich bei Baumschlager Rallye Racing pudelwohl: „BRR hat mir ein sehr gut abgestimmtes Auto zur Verfügung gestellt - an dieser Stelle ein großes Lob an meine Mechaniker-Crew, die einen wirklich tollen Job erledigt hat. Man muss sich vorstellen: BRR hatte bei dieser Rallye sechs Autos im Einsatz - eine logistische Meisterleistung! Dabei ist alles reibungslos und entspannt abgelaufen.“


Abschließend erklärt Christian Schuberth-Mrlik: „Die Skoda Rallye Liezen war für mich eine wichtige Veranstaltung, da mein Sponsor Skoda auch der Hauptsponsor und Namensgeber dieser großartigen Veranstaltung ist. Ich möchte Andi Aigner und seinem Organisationsteam herzlich gratulieren, es war eine tolle und auch sehr anspruchsvolle Rallye mit einem extrem starken Starterfeld.“
Jetzt freut sich Christian Schuberth-Mrlik auf die Waldviertel-Rallye, wo er erneut den BRR Skoda Fabia R5 einsetzen wird.

 

Fotos: Harald Illmer


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