Julian Wagner erwartet feuchtes Vergnügen im Lavanttal: Skoda Pilot kommt als Führender nach Kärnten

Mit der 43. Auflage der Lavanttal-Rallye geht die Österreichische Meisterschaft morgen und am Samstag in ihre dritte Runde. Nach seinem Sieg bei der Jännerrallye und Platz zwei bei der Rebenland Rallye, kommt Julian Wagner als überlegen Führender nach Kärnten. Der 24jährige Skoda Pilot hat bereits 49 Punkte gesammelt und liegt damit nicht nur 22 Punkte vor seinem ersten Verfolger Hermann Neubauer, sondern auch deutlich über den Erwartungen. Trotz der Führungsposition steht auch die „Lavanttal“ wieder unter dem Motto „Lernen und Erfahrung sammeln“, ist es doch erst die dritte Rallye, die der Oberösterreicher gemeinsam mit Co-Pilotin Anne Katharina Stein mit dem Skoda Fabia R5 in Angriff nimmt. Mit der rekordverdächtigen Anzahl von 16 R5 Boliden ist die Rallye im Raum Wolfsberg extrem stark besetzt. Dazu könnte auch das Wetter ein entscheidender Faktor werden, denn für Freitag sind zum Teil heftige Regenfälle prognostiziert. Die Rallye erstreckt sich über 177 Sonderprüfungskilometer von denen 20 auf Schotter gefahren werden, der Rest auf Asphalt. Julian Wagner hat sich in den vergangenen Tagen körperlich bestens auf die nächste Herausforderung vorbereitet und geht vollmotiviert an den Start.


Julian Wagner vor der Lavanttal-Rallye: „Ich habe die Schrecksekunde bei der Rebenland Rallye verarbeitet und abgehakt und freue mich jetzt riesig auf den Start. Die Lavanttal Rallye bin ich bereits zweimal gefahren, aber wenn die Wetterprognose eintrifft, dann wird die Rallye ein feuchtes Vergnügen, bei dem wir wieder ganz neue Erfahrungen machen werden. Ich hatte noch nicht oft Gelegenheit im Regen zu fahren, also wird für mich der Lernprozess wieder weiter gehen. Das wichtigste ist, auch bei den vermutlich recht schwierigen Verhältnissen, Vertrauen ins Auto zu gewinnen und möglichst wenig Fehler zu machen. Wer das schafft, wird die Rallye gewinnen. Mein primäres Ziel ist aber nicht der Sieg. Ich möchte wieder Erfahrung sammeln, den Fabia R5 noch besser verstehen und mich weiterentwickeln. Und wenn es geht dabei so viele Punkte wie möglich holen.“

Fotos: Harald Illmer

 


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