Heimsieg im Visier

ADAC Hessen Rallye Vogelsberg: Fabian Kreim und Frank Christian visieren im dritten Anlauf das oberste Siegerpodest bei der Heim-Rallye des Teams an / Sechs Siege in Serie in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) / Fabian Kreim: „Ein Erfolg bei der Vogelsberg-Rallye steht ganz oben auf unserer Wunschliste“

Die amtierenden deutschen Meister Fabian Kreim und Frank Christian (D/D) haben saisonübergreifend sechs Läufe der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) in Serie gewonnen. Aber ein ganz wichtiger Erfolg fehlt ihnen noch: der Heimsieg für ihr Team ŠKODA AUTO Deutschland bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg. Der ,siebte Streich‘ soll auf den 134,64 Prüfungskilometern am Freitag und Samstag gelingen. 

„Ein Erfolg bei der Vogelsberg-Rallye steht ganz oben auf unserer Wunschliste. In den vergangenen beiden Jahren hat es aus unterschiedlichen Gründen nicht geklappt, beim dritten Anlauf soll es nun hinhauen“, sagt Fabian Kreim und fügt hinzu: „Wir wollen ŠKODA AUTO Deutschland diesen Sieg vor der eigenen Haustür schenken. Auch für mich ist es ja als Odenwälder eine Art Heim-Rallye.“

Bisher fehlte zum ersehnten Triumph auf hessischem Boden stets ein kleines bisschen Fortune. 2015 landete Kreim auf Platz zwei, nur hauchdünn um 3,8 Sekunden vom ŠKODA Markenkollegen Mark Wallenwein (D) geschlagen. Im vergangenen Jahr lag Kreim nach vier Bestzeiten souverän in Führung, ehe er sich bei einem Ausritt den Kühler beschädigte und aufgeben musste. „Diesen Fehler will ich in diesem Jahr gern wieder gut machen“, sagt Kreim.

Die Chancen dafür stehen so gut wie nie für den ŠKODA FABIA R5-Piloten: Nach seinem ,Nuller‘ bei der Vogelsberg 2016 hat der 24 Jahre junge Bursche aus dem hessischen Fränkisch-Crumbach in der DRM neben einem zweiten Platz sechs Siege in Serie eingefahren. Der nationale Champion kommt nach seinem Auftaktsieg im neuen Rallye-Jahr bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye als DRM-Spitzenreiter mit der Idealpunktzahl von 30 nach Hessen. Und er kennt den Großteil der gegenüber den Vorjahren weitgehend unveränderten Strecken rund um den Servicepark in der Burgenstadt Schlitz.

Allerdings können sich Tausende Fans wie schon beim DRM-Auftakt Anfang März wieder auf eine dramatische Rallye freuen. Damals beendeten die ersten Fünf der Gesamtwertung die Rallye innerhalb von nur 46,9 Sekunden. Und das Quintett ist auch bei der Vogelsberg wieder mit von der Partie: Die Markenkollegen Dominik Dinkel/Christina Kohl (D/D) und Sandro Wallenwein/Marcus Poschner (D/D) fordern Kreim/Christian im baugleichen ŠKODA FABIA R5 heraus. Dinkel hat im Vorjahr mit Platz zwei in Hessen im FABIA SUPER 2000 seine Klasse auf den Asphaltpisten in Osthessen unter Beweis gestellt. Dazu kommen die Meisterschaftszweiten Christian Riedemann/Michael Wenzel (D/D) sowie René Mandel/Dennis Zenz (D/D) in den R5-Boliden von Peugeot und Ford.

„Die ADAC Hessen Rallye Vogelsberg ist für ŠKODA AUTO Deutschland immer etwas ganz Besonderes! Weil unsere Zentrale in Weiterstadt ebenfalls in Hessen liegt, ist das unsere Heim-Rallye in der DRM. Da wollen wir eine besonders gute Show bieten“, sagt Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Er hofft diesmal auf ein Happy End: „Es wäre toll, wenn wir mit Fabian und Frank endlich auch hier einen Sieg feiern könnten. Sie sind in Topform und hochmotiviert. Gleichzeitig wollen wir den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung machen.“


Zurück

Galerie Rallye Monte Carlo 2019:

Erfolgreicher WRC-2 Saisonauftakt bei der Rallye Monte Carlo: Rang drei für Ole Christian Veiby /...

mehr

Sensation perfekt – Wagner gewinnt Jännerrallye:

Erster Sieg bei erstem Start mit dem Skoda Fabia R5.

mehr

„Der anstrengendste Stockerlplatz meines Lebens“

Gerhard Aigner fuhr bei der anspruchsvollsten Jännerrallye seiner Karriere auf Platz drei.

mehr

Traumstart für Wagner bei Jännerrallye:

Skoda-Pilot liegt nach dem ersten Tag in Führung.

mehr

Julian Wagner vor Premiere im Skoda:

Mauthausener startet bei der Jännerrallye erstmals im Fabia R5.

mehr

Angriff mit rekordmeisterlicher Hilfe:

Gerhard Aigner / Martin Sztachovics-Tomasini

mehr