EM-Spitzenreiter Kreim überzeugt mit Bestzeit beim WM-Heimspiel

Pfeilschnell in den Weinbergen: ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian ist in der Prüfung ‚Mittelmosel 1‘ wie 2017 das Maß der Dinge in der WRC 2 / Pech am Freitag: Reifenschaden verhindert bessere Zwischenplatzierung bei der ADAC Rallye Deutschland / ŠKODA an der Spitze: Werksteam Jan Kopecký/Pavel Dresler im FABIA R5 ganz vorn / Fabian Kreim: „Wollen unsere Aufholjagd fortsetzen“


EM-Spitzenreiter Fabian Kreim und sein Beifahrer Frank Christian (D/D) überzeugen zum Auftakt der ADAC Rallye Deutschland mit einer spektakulären Bestzeit. In der längsten Freitags-Prüfung ‚Mittelmosel 1‘ ist das ŠKODA AUTO Deutschland Duo wie schon 2017 das Maß der Dinge in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2). Ein Reifenschaden wirft Kreim/Christian auf Platz 15 der Gesamtwertung zurück, doch die deutschen Meister wollen auf den gut 220 Wertungskilometern am Wochenende ihre Aufholjagd fortsetzen. WRC 2-Spitzenreiter nach den ersten beiden Tagen der WM-Rallye in Deutschland ist das ŠKODA Motorsport Werksduo Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ). 


„Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle am Freitag! Erst der unglückliche Reifenschaden in der ersten Prüfung des Tages, dann die Bestzeit. Das hat uns gezeigt, dass wir mit den besten Piloten in der WRC 2 mithalten können“, kommentiert Fabian Kreim. In der Prüfung ‚Stein und Wein 1‘ am Morgen ist der 25-Jährige zeitlich im Top-3-Bereich unterwegs, ehe ihm ein ‚schleichender Plattfuß‘ einen Zeitverlust von über einer Minute einbringt. Nach dem nötigen Reifenwechsel folgt die Attacke: Der deutsche Champion ist in der kurvigen Prüfung ‚Mittelmosel 1‘ durch die Weinberge schneller als die versammelte Weltelite der WRC 2. Sogar Asphaltkönig Kopecký erreicht bis 15,2 Sekunden Rückstand auf Kreim das Ziel der Prüfung.


Im Mittagsservice plaudert der aktuelle Spitzenreiter der U28-Wertung in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) in der ŠKODA Hospitality angeregt mit dem amtierenden DTM-Champion René Rast (D). Und setzt in den drei Prüfungen der Nachmittagsrunde bei großer Hitze seine Aufholjagd fort. Von Rang 18 am Freitagmorgen verbessert sich Kreim um drei Ränge und hat mit 1:22,6 Minuten Rückstand auf den führenden ŠKODA Markenkollegen Kopecký noch alle Chancen auf eine gute Platzierung.


„Die Rallye ist noch sehr lang, es sind noch nicht einmal ein Drittel der Wertungskilometer absolviert. Wir wollen unsere Aufholjagd fortsetzen und die Fans begeistern“, sagt Kreim. Am Samstag stehen vier Prüfungen auf der legendären Panzerplatte an, zu denen Tausende Rallye-Anhänger pilgern werden. Die Pisten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder mit unterschiedlichen Belägen von rauem Asphalt bis zu Betonplatten mit mächtigen Hinkelsteinen an den Rändern gehören zu den Highlights der Rallye-Weltmeisterschaft.


„Fabian Kreim und Frank Christian haben mit ihrer Bestzeit am Freitag bewiesen, dass sie durch die Einsätze in der Europameisterschaft einen Schritt nach vorn gemacht haben. Der Reifenschaden am Morgen hat sie in der Gesamtwertung zurückgeworfen, aber so etwas gehört leider auch zum Rallye-Sport. Fabian und Frank werden am Wochenende weiter attackieren“, sagt Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von ŠKODA AUTO Deutschland.


Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 94,92
Bei seiner WRC 2-Bestzeit in der Prüfung „Mittelmosel 1“ benötigte ŠKODA AUTO Deutschland-Pilot Fabian Kreim 13:54,4 Minuten für 22 Kilometer. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 94,92 Stundenkilometern. Ein grandioser Wert, schließlich führts die Prüfung auf engen Straßen mit jeder Menge Kurven durch die Weinberge. 


FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand in der WRC 2:
1. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), ŠKODA FABIA R5, 1:04:06,8 Std.
2. Bonato/Boulloud (F/F), Citroën C3 R5, + 0.22,2 Min
3. Camilli/Veillas (F/F), Ford Fiesta R5, + 0.22,3 Min
4. Kajetanowicz/Szczepaniak (PL/PL), Ford Fiesta R5, + 0.37,0 Min
5. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), ŠKODA FABIA R5, + 0.38,8 Min
....
15. Kreim/Christian (D/D), ŠKODA FABIA R5, + 1.22,6 Min

Fotos: Harald Illmer
 


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